Indien Teil 2

Kampfmaschine- Gefühlschaos

Da wir für unsere Touren noch nie Sponsoren hatten, ich auch für keinen Reiseführer gegen Bezahlung schreibe, weder mit einem Reisebüro zusammenarbeite, noch Ehrenbürger irgendeines Landes werden möchte, empfinde ich diese nicht unwichtigen Tatsachen, immer ganz besonders befreiend, wenn ich meine/unsere Erlebnisse versuche in Sätze zu formen. Ich muss zum Glück kein Blatt vor dem Mund nehmen, mich nicht verbiegen oder mich gar selbst zensieren.

Diese geniale Schreibfreiheit wird mir immer dann ganz besonders bewusst, wenn ich versuche über Länder zu berichten, welche man als relativ schwierig oder halt auch als rustikal bezeichnen könnte. Was mir in all unseren Reisejahren auch bewusst wurde, genau diese theoretisch schwierig-rustikalen Länder mag ich eigentlich ganz besonders, denn sie beflügeln die eigene Gedankenwelt, die eigene Gefühlswelt, ermöglichen eine unglaubliche Fülle an Schreibvolumen und zwingen mich regelrecht dazu, viel exakter bestimmte positive wie auch negative Erlebnisse, Eindrücke oder Erscheinungen weit mehr zu hinterfragen, um diese dann genauer zu verstehen oder um sie auch nur ansatzweise zu verstehen.

Natürlich ist mir bewusst, dass dies dann immer meine Gedankenwelt, meine Gefühlswelt ist. Die muss zwangsweise auch nicht richtig sein, denn Gi und ich haben festgestellt, dass wir bei gleichen Erlebnissen, des öfteren unterschiedlicher Meinung sind, sogar manche gemeinsam erlebten, besonderen Geschehnisse, vom Kopf her im nachhinein, ganz anders, also total unterschiedlich erlebt haben. Wie mag die Erzähl- oder Gedanken- Palette dann erst bei all den anderen Indienreisenden sein?

Indien ist geradezu ideal für Berichte ohne Sperre im Kopf. Und somit gibt es wohl auch über kein anderes Land, so viele unterschiedlich gelagerte Berichte. Von Lobgesang ohne Ende, bis: ''Indien ist ein großes, gut beheiztes Scheißhaus!'' - und dies ausgerechnet über eine Motorradtour -, reicht da die extreme Pendelbewegung der Erzähl-Palette.  

Dauerwolkenbrüche
Dauerwolkenbrüche

Extrem beginnt auch unsere Motorradtour, denn kaum aufgestiegen, öffnen sich die Himmelsschleusen. Da wir am heutigen Tourstart von Delhi noch bis Jaipur tuckern möchten, es aber schon bereits Mittag ist, steure ich Kampfmaschine einfach dem gefühlt südlichen Hauptverkehrsstrom entlang. Dieser stellt sich sehr schnell als verkehrt heraus. An fast jedem Kreisel, und davon gibt es viele in Delhi, fragen wir erneut nach unserer Wunschrichtung. Nach gefühlten 10 Kilometern Kreiselumrundungen, mit vielen unterschiedlichsten Richtungsaussagen, kommt zu allem Übel hinzu, dass ganz plötzlich Kampfmaschine keine Lust mehr hat. Mitten in einem dieser Kreisel versuche ich Kampfmanschine erneutes Leben einzuhauchen. Vergebens!

Die Tour beginnt glänzend! Ich könnte kotzen!

Wir schieben die Unwillige unter ein vom Regen sicheres Budendach. Die Inder sind meist hilfsbereite Zeitgenossen. Da unter dem Blechdach einige davon versammelt sind, gibt es mindestens 20 Ideen Kampfmaschine wieder zu beleben. Doch recht spät kommt die vermeintliche Lösung. Auch wenn ich nun als ausländischer Depp dastehe, mir ist es aber egal! Die Lösung erscheint nämlich recht simpel. Der Tank ist leer!

Komisch, denke ich da nur, denn hatte man uns nicht gesagt, 3 Liter (reicht eigentlich für knapp 100 Kilometer) sind im Tank und damit kommt ihr garantiert zur nächsten Tankstelle. Ja, es war so, nur ist im Tank, warum auch immer, halt gähnende Leere angesagt.

Netter Helfer
Netter Helfer

Da Plastikflaschen in Indien keine Mangelerscheinung sind, die liegen ja an jeder Straße und besonders an Kreiseln als Massenware herum, wechselt recht schnell ein halber Liter Benzin aus einer Plastikflasche den Tank. Wir sind happy! Zumindest für 5 Minuten gilt die glückliche Zeit, denn trotz aller Versuche, die Kampfmaschine zuckt einfach nicht.

Da Inder, besonders als Gruppenversammlung niemals aufgeben, bombardieren sie unsere Mietstation mit ihren Mobiles, schildern mehrfach das Problem und geben nach längerer Zeit zu verstehen, bald wird die Reparaturtruppe hier einfahren. Zum Glück hatte ich die Telefonnummer griffbereit. Wir sind erneut happy!

Nach einer Stunde hören wir es tuckern. Die Kampfmaschinen – Reparatur – Truppe rückt an. Die 2 Jungs machen uns zuversichtlich, denn wie Profis breiten sie das Handwerkszeug aus der mitgebrachten Beuteltasche aus. Sie füllen weiteres Benzin nach, schräubeln da und dort, klopfen da und dort und ich kann es kaum glauben, nach wirklich nur 5 Minuten ist Kampfmaschine regelrecht am brüllen. Der Sound erscheint gleichmäßig. Wir sind alle happy!

Die Jungs sagen uns noch, es wären wirklich 3 Liter im Tank gewesen. Warum der nun gleich leer war, sie können es sich nicht erklären.

Als Entschädigung eskortieren sie uns zur nächsten Tankstelle. Und wir können es nicht glauben, sie fahren danach mit uns zu 3 weiteren Kreiseln. Beim dritten sehen wir das Hoffnungsschildchen Jaipur. Per Hupsignal verabschieden wir uns.

Das der Abschied für nur wenige Stunden sein wird, wissen wir da noch nicht. Jedenfalls sind wir zumindest für die Hälfte dieser Zeit recht glücklich, denn Kampfmaschine tuckert wir geschmiert.

Der Regen hat nachgelassen. Es nieselt nur noch leicht. Der Verkehr Richtung Flughafen gleicht dank Hauptverkehrszeit einer Straßenschlacht. Egal, denke ich, es kann ja jetzt nur besser werden.

Viele Inder grüßen uns von ihren Motorrädern, Fahrrädern, Rikschas, LKWs, PKWs und auch aus Bussen. Das sie uns dabei oft sehr dicht auf die Pelle rücken, scheint sie nicht zu stören. So mancher Gruß kommt mir dabei jedoch komisch vor, denn manch Inder zeigt mit dem Zeigefinger zum Motorrad. Ja genau, es ist eine Enfield, bin ich da meist versucht zu brüllen.

Erst als mir Gi ins Ohr brüllt, da stinkt was nach Benzin, wird mir klar, die Inder haben die Augen überall. Irgendwas stimmt da erneut nicht.

Wenig später halten wir auf einem großen Hotelparkplatz. Uns wird ein Parkplatz zugewiesen. Die indischen Parkplatzwächter sind dienstbeflissene und sehr gewissenhafte Menschen. Bevor ich selbst nachschauen kann woher der Benzingeruch kommt, knien bereits drei Inder vor der Enfield, diskutieren und bemerken schnell, dass ein Schläuchen am Vergaser Benzin kotzt.

Das kann doch nicht sein! Ich kotze gedanklich gleich mit. Bevor ich ins dauerkotzen abgleite, überreiche ich unseren nächsten Helden der Straße die Telefonnummer der Reparaturtruppe. Danach zünde ich mir eine Zigarette an. Kaum angezündet, brüllt Gi wie eine gesunde Enfield, Wi, spinnst du, hier läuft doch Benzin aus!

Ich will es kurz machen, denn die Sache regt mich noch immer irgendwie auf. Nach ca. zwei Stunden, diese verbringend mit weiteren gierigen Zigarettenlängen und hochexplosiven Gedankengemisch, schlendert einer der Reparaturjungs über den Parkplatz. Da es schon dunkel ist, zaubert er aus seinem Reparaturbeutel eine Taschenlampe und beginnt mit der Untersuchung.

Ich sage kein Wort. Sehr laut quasseln tun nur die 3 Parkplatzwächter und die 7 Hotelangestellten untereinander. Der Junge selbst sagt auch kein Wort. Wahrscheinlich erahnt er meine momentane explosive Gefühlswelt? Erst als er nach überraschend kurzer Zeit, sein Werkzeug in der Tasche verstaut, beginnt er zu reden.

Entschuldigung, sagt er. War unsere Schuld. Er versucht mir zu erklären, der Vergaser war falsch eingestellt. Deswegen waren auch so schnell die 3 Liter weg und während unserer nächsten Kilometer ist dann weiterhin Benzin ausgelaufen.

Wir geben uns die Hand. Lächeln kurz. Ich sage nur noch, ich hoffe wir sehen uns erst wieder, wenn wir das Motorrad in Delhi zurückbringen.

Jetzt ist wirklich alles in Ordnung, spricht er noch kurz und ist wenig später in der Dunkelheit verschwunden.

Da durch die Vermietstation, hauptsächlich Touren in die Indische Himalaja-Region organisiert werden, vermute ich, dass der Vergaser noch von solch einer Hochlandtour eingestellt war.


Gi hat natürlich in dieser Zeit nicht geschlafen. Sie hat solange im Hotelzimmer - welches übrigens nicht unbedingt eines von der billigen Sorte war - unsere Klamotten zum trocknen an den Deckenventilator gehängt und das Abendessen vorbereitet.

Wi, es funktioniert prima. Aber nur in Stufe eins. Bei den höheren Drehstufen fliegen die Klamotten gegen die Wand.

Ach ja, ich bewundere immer wieder ihre genialen Geistesblitze!

Gi- Idee
Gi- Idee

Heute war kein guter Start, sage ich zu ihr.

Ja stimmt, doch muss ich auch gleich sagen, so hinter dir auf dem Motorrad macht es mir irgendwie Spaß. Ich sehe jetzt viel mehr von Indien. Während unserer Radeltour, musste ich ja ständig auf den Verkehr achten. Jetzt ist es weit besser für mich!

Ich sage ihr nicht, wie Recht sie doch für sich hat. Ich denke es mir.


Am nächsten Morgen springt Kampfmaschine überraschend schnell an. Es ist noch wenig Verkehr auf dem Highway. Zum ersten Mal gebe ich so richtig Gas. Ein Gefühl von dahinfliegender Knatter- Freiheit stellt sich ein.

 

An einer für Indien so typischen, somit oftmals sehr einfachen Highway-Raststätten, machen wir halt. Wir haben Hunger. Im Hotel war uns das Frühstück zu teuer. Die Gefahr sich an den Highway- Buden den Flotten Otto zu holen, ist nach meiner Überzeugung nur verschwindend geringer. Wichtig ist nur, dass die Fliegenanzahl relativ gering ist. Wenige Fliegen garantieren nicht absolute Sauberkeit, sie senken aber das Risiko kräftig, denn wenige Fliegen bedeuten, der Küchentrakt ist sauber.

 

Wegen dem besseren Verständnis zu manch indischer Eigenheiten, werde ich, sofern erforderlich, Erlebnisse über unserer Radeltour in den Berichten einmixen, denn manche dieser Eigenheiten haben damals den Gi– Hasspendel kräftig bewegt. Interessant ist für uns auch in den nächsten Monaten, ob sich bezüglich dieser indischen Eigenheiten, etwas geändert hat!  

 

 

An dieser Straßenküche fällt mir sofort auf, dass die Küchentruppe die Note 1 verdient hat. Alles glänzt, alles ist sauber und die wenigen Fliegen versprechen somit verträgliches Essen.  

Note 1 -  blankpolierte Töpfe
Note 1 - blankpolierte Töpfe

Wir hauen uns ein lecker indisch Frühstück rein. Dabei sitzen wir auf den so typischen Highway - Pritschen. Und genau da kommt solch eine Radel- Hasserinnerung hoch, denn sehr oft haben wir in solchen Raststätten gespeist oder gar manchmal geschlafen. Die Pritschen sind nämlich nur bei Tag zum sitzen. Am Abend dienen diese dann als billiger Schlafplatz. Um die 30 Eurocent berappt man da.

Pritschen- Raststätte
Pritschen- Raststätte

Es gibt solche Pritschen- Raststätten mit weit über 50 Pritschen. Eine dieser damaligen Pritschennächte werden wir garantiert nie vergessen.


Rückblick Radeltour Ende 2007:

 

Wir hatten über 100 Radelkilometer in den Beinen, keine vernünftige Unterkunft gefunden, zudem war es kalt und wir hatten Hunger. Es wurde schon dunkel. Also, ein Pritschenschlafplatz war zwangsweise angesagt.

Leider war Stromsperre (in der Zwischenzeit sind nur noch selten Stromsperren).

Ich konnte somit nicht richtig sehen, was es feines zu Essen gab. Egal, Hunger treibt es rein. Ich sah leider auch die Fliegenanzahl nicht. Erst am nächsten Morgen sah ich den Fehler tausendfach. Fliegenanzahl der ganz schlimmen Art surrte durch die Gegend. Doch unvergessliche Nächte leben natürlich nicht nur von einer vermehrten Fliegenanzahl. Da gab es weiteres und auch die Fliegenanzahl braucht ja eine Erklärung.


Wi, mir ist kalt. Wi, da vorne grabbelt was.

Das sind Mäuse, Gi. Und vorhin sah ich deren größere Brüder.

Wirklich? Meinst du Ratten?

Eine Stunde später.

Wi, ich bin nun endlich warm. Doch ich muss unbedingt auf die Toilette. Was mach ich jetzt nur?

Aufstehen! Nach der Toilette fragen. Eigentlich ganz einfach.

Gehst du mit?

Nein! Ja! Selbstverständlich!

Wir quälen uns von den Pritschen, suchen im Dunkeln die Küchenzeile und Gi fragt, gibt es hier eine Toilette?

Natürlich gibt es eine Toilette, antwortet ein junger Mann. Ich hole nur schnell die Taschenlampe, dann zeige ich dir den Weg.

Er zeigt Gi den Weg. Ich tappe hinterher. Wir tappeln um die Pritschenbude.

Bleib genau hinter mir, sagt der Mann zu Gi. Plötzlich bleibt er stehen. Der Lampen- Lichtkreisel beleuchtet ein Stückchen Wiese.

Wir sind da. Kannst beginnen!

Was beginnen, fragt Gi.

Das ist die Toilette. Ich helfe nur beim leuchten, murmelt der Leuchter.

Jetzt kann man lachen, explodieren, weinen oder ärgerlich sein. Gi selbst war damals nur irgendwie innerlich verstört. Eine Welt war da kurz für sie zusammengebrochen.

Den Leuchter habe ich weggeschickt. Die Taschenlampe habe ich natürlich übernommen, diskret abgeschaltet und erst auf dem Rückweg, wegen der hochgradigen Tretminengefahr, reaktiviert.

Erst Tage später wurde uns bewusst, der Leuchter war kein Spanner. Er war nur hilfsbereit. Es ist sein Job. Er leuchtet allen Wiesen-Toiletten-Bedürftigen der Raststätte durch die Nacht.


 

Was wir uns jedenfalls während dieser Pritschenerinnerung schwören, diesmal werden wir nicht auf Pritschen übernachten. Garantiert! Diesmal sind wir ja durch unsere Kampfmaschine weit flexibler.  

Einfach nur ein Loch
Einfach nur ein Loch

Als wir vom Platz der Pritschen- Erinnerung starten wollen, zeigt eine Inderhand aufs Hinterrad. Die Inder haben ihre Augen wirklich überall. Es ist platt. Nach all dem Ärger bisher, nun auch noch ein Platten. Doch Hilfe gibt es nur wenige Meter weiter. Auch wenn es noch heute, an den einfachen, dafür aber sehr preiswerten Raststätten, meist immer noch keine Toiletten gibt, gibt es jedoch meistens einen Schuppen für platte Schläuche. Finde ich genial!

Somit ist das Hinterrad recht schnell ausgebaut. Ich stehe nur dabei und beobachte die flotte Arbeit des sympathischen Lochfinders. Er zeigt mir wenig später stolz den geflickten Schlauch. Zur Sicherheit taucht er ihn erneut ins Wasserfass. Kein Bläschen ist mehr zu sehen.

Kein Bläschen mehr!
Kein Bläschen mehr!

Da er sein Handwerk versteht, zeigt er mir auch, dass der Schlauch schon arg abgenutzt ist, sehr dünne Stellen vom Abrieb hat. Um den nächsten Platten lange hinauszuschieben, schneidet er einen seiner alten Schläuche auf, platziert diesen zwischen dem Reifen und geflickten Schlauch und versucht mir dabei zu erklären, dies ist in Indien ganz normal.

Ich hoffe nur, er mag recht behalten!


Am späten Nachmittag treffen wir in Jaipur ein. Als Pink City wird die Stadt liebevoll in allen Reiseführern beschrieben.

Von Pink sehe ich nichts, denn es regnet erneut. Zwischen all den Regentropfen schiebt sich eine Blechlawine in die Innenstadt. Knapp 4 Millionen Einwohner beherbergt die Stadt. Mir dröhnt der Schädel von den Abgasen, vom unendlich erscheinenden Gehupe und vom Kampf um jeden Zentimeter Platz auf den löchrigen Straßen.

Erst am Abend wird mir bewusst, nur 260 Kilometer in 2 Tagen ist die fette Ausbeute. Geschuldet ist dies den Reperatureinlagen und dem gewöhnungsbedürftigem Verkehr. Egal, wir haben ja Zeit. Natürlich ist der Wunsch unendlich groß, dass die Reparaturen uns nicht täglich begleiten werden, denn die Indienberichte sollen ja keine Reparaturanleitung für eine Royal Enfield werden.

Jedoch zusammenfassend muss ich schreiben, auch der zweite Bericht klingt nicht unbedingt nach optimalen Indienstart.

Wir überlegen deshalb recht lange, ob wir denn irgendwas falsch gemacht haben? Da erhellt plötzlich einer von Gis Geistesblitzen unsere Bleibe in Jaipur.

Lass es uns tun, sagt Gi mehrfach. Ich glaube es ist wichtig!

Ich glaube nicht an Hokuspokus, versuche ich Gi zu bremsen.

Er hilft
Er hilft

Am nächsten Morgen, noch bevor wir die Farbe Pink in der Pink City suchen, besuchen wir einen Sadhu. Es scheint sogar die Sonne für kurze Zeit. Dies kann nur ein gutes Omen sein! Da Sadhus (Asketen), als erleuchtete Persönlichkeiten, Freund, Berater und Helfer in allen Lebenslagen sein können, setzen wir alles auf eine Karte. Kampfmaschine hat zwar ihren Namen, doch so richtig Kampfmaschinen- gesegnet wurde sie ja nicht. Wir holen es einfach nach, kaufen dafür ein Blumengebinde - welches wir turnusmäßig auswechseln werden - berappen den Sadhulohn und hoffen dabei, der Sadhu ist kein Scheinasket, versteht also sein Segnungs- Handwerk.

Gesegnet
Gesegnet

Da ich ja die Berichte um etliche Wochen zeitversetzt schreibe, ist es mir somit ein regelrechtes Bedürfnis, meiner treuen Leserschaft (somit auch meiner Mutter, welche sich ja immer ganz besonders sorgt!) bereits jetzt mitzuteilen, der Hokuspokus hat geholfen. Seit Kampfmaschine, sozusagen ordentlich gesegnet ist, mussten wir bis jetzt nur Öl nachfüllen und natürlich den Tank füttern. Der Sadhu war sein Geld wert. Wir sind nun etwas flotter im Sadhuland unterwegs. Doch über die nun etwas flottere Tour, erzähle ich dann erst im nächsten Teil.



Liebe Grüße,


Wi + Gi + gesegnete Kampfmaschine

 

Kilometerstand: 260 km                                                     Stand: Anfang September 2015

Buch - Abgelatscht

Abgelatscht - 5740 Wanderkilometer durch 11 Länder - Wi + Gi Hofmann
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Buch - Grenzenlos

Grenzenlos  -  Mit dem Fahrrad 4 Jahre um die Welt - Wi + Gi Hofmann
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Oman/Jemen Leeres Viertel
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Afrika - Strahlende Kinderaugen
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Iran
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Mondsichelstürmer
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Spiegelung
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Die Sonnenfängerin
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Wanderung Neuseeland
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Beim Straßenzahnarzt in Indien
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Kappadokien
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"Leeres Viertel"
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Hahn im Korb - Oman
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Neuseeland
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Australien
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Indien
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Bayrischer Wald
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Weg in den Nebel
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