Albanien / 61 Tage gesamt ab Deutschland / 1422 Wanderkilometer gesamt ab Deutschland / davon ca. 320 in Albanien

Albanien - gleich Überraschungsland?

2 Nächte schlafen wir auf der sehr, sehr betagten, altersschwachen Fähre von Triest nach Durres. Das schönste dabei ist eigentlich der Sonnenuntergang am ersten Abend. Danach setzt Dauerregen bis zur Ankunft ein. Irgendwie passt dieser Dauerregen zur Stimmung der Bordmannschaft, denn diese ist mehr als gelangweilt. Genau wie das Schiff, hat auch die Mannschaft irgendwie viel Rost in den Bewegungsgelenken angesetzt. Egal, denn neben der Rostbesatzung, gibt es ja auch die Passagiere. Diese sind zu 90 Prozent Albaner. Die restlichen 10 % bezeichne ich mal als Exoten. 2 von den Exoten verkürzen uns ordentlich die verrostete, verregnete, trostlose Rostkahnzeit. Es sind, ein ehemaliger Dredner, also ein Landsmann und eine Holländerin. Der Dresdner lebt seit 1981 in Ungarn, hat ein Grundstück mit seiner ungarischen Frau am Balaton, arbeitet nun schon viele Jahre für eine österreichische Firma als Fernfahrer und hat somit das Vergnügen den Rostkahn monatlich zu genießen. Er behauptete wirklich, es gibt weit schlimmere Fähren im Mittelmeer. Mag sein, doch weit interessanter war für mich seine Fracht im LKW. Zigaretten kutschiert er durch ganz Europa. Neben den Sicherheitsvorkehrungen für Zigarettentransporter, kenne ich nun auch das überaus bewegte Leben vom sympathischen Landsmann.

Die Holländerin ist ein wahren Segen an Informationen zu Albanien. Sie lebt seit 1991 in Tirana. Zu albanischen Bunkerzeiten (es soll ca. 750000 Bunker gegeben haben) bereiste sie bereits das Land, kam dann aber auf die Schwarze Liste. Nach der Revolution wurde aus Schwarz sofort für sie Weiß. Sie organisierte die ersten Hilfstransporte für Albanien. Es waren noch die wilden ersten Jahre.

Wir selbst besuchten Albanien damals gleich nach der Öffnung mit unserem Camper. Die Erinnerungen sind rustikal, denn alles war noch Mangelware. Albanien war ein Land ohne Autos (es gab nur ca. 1000 staatlich erlaubte Autos), ein Land mit ständigen Stromsperren, ein Land übersät mit knietiefen Schlaglöchern auf den wenigen asphaltierten Straßen, einfach ein unvorstellbares rückständiges Land.

 

Die Holländerin, sowie auch die Fährboot- Albaner empfehlen uns dringend nur die Küstenstrecke Richtung Griechenland abzulaufen, denn der Norden, die albanische Bergwelt, sei noch immer zu gefährlich. Wörter wie Betrüger, Überfälle, Mafia, Ehrenmorde und Blutrache sausen uns um die Ohren. Mit gemischten Gefühlen beginnt unser albanisches Abenteuer.

Wandern auf der Autobahn
Wandern auf der Autobahn

Die Grenzhafenabfertigung ist überaus freundlich. Da wir der Küste entlang bis Griechenland laufen wollen, suchen wir die alte Straße. Uns trifft der Hammer, denn entlang dieser stehen die ersten 10 km Hotel an Hotel, Restaurant an Restaurant, Bar an Bar, Liegestuhl an Liegestuhl, Sonnenschirm an Sonnenschirm. Italien in seinen wildesten Zeiten lässt grüßen.

 

Dann beginnt plötzlich die Autobahn. Wir suchen wieder die alte Straße. Es gibt sie nicht mehr. Dies bestätigt uns auch die Polizei. Und wir bekommen die Aufforderung, einfach die Autobahn zu benutzen. Wir folgen pflichtbewusst der polizeilichen Anordnung. Mehrere Tage marschieren wir über 100 km entlang der Autobahn bis Vlore. Dies ist keineswegs langweilig, denn alles was sich fortbewegen muss (Kühe, Pferde, Laster, Enten, Schildkröten, Menschen mit und ohne Auto, Fahrräder und, und …) sind somit irgendwie unsere Autobahnkollegen.  

Auch entlang der Autobahn wurde kräftig investiert. Restaurants und Unterkünfte gibt es alle paar km.

Das traurige ist nur, dass die vielen Strände, Sonnenschirme, Restaurants, Hotels und Pensionen kaum Gäste haben.  

Trinkwasserlöwe
Trinkwasserlöwe

Albanien ist ein Bergland. Dies gilt auch für weite Küstenabschnitte. Für diese Bergetappen ist Wasser absolut wichtig. Zum Glück findet man Trinkwasser fast überall. Ab Orikum, gelegen am Meer auf fast Meereshöhe, schlängelt sich die Straße bis rauf auf über 1000 Höhenmeter. Wir glaubten zu wissen was auf uns zukommt. Ich rechnete für die gut 20 km bis zum Bergpasshöhepunkt einen vollen Tag ein.  

Es war heiß, so um die 35 Grad. Zu Beginn war die Steigung noch verträglich, doch nach wenigen km kamen die ersten Kehren. Über 10% sind die Steigungswinkel. Da braucht man nach allen 50 Metern eine kurze Pause, schwitzt nur noch, holt tief Luft und hofft, dass es die letzte Kehre sein wird. Doch die letzte Kehre dauert noch Stunden. An diesem Tag haben wir den Pass nicht geschafft. Nach über 10 Stunden bergauf schlagen wir unser Lager auf.

Wenn man ein Lager an einer Wasserstelle oder gar Fluss findet, dann sind die Anstrengungen schnell vergessen. Bevor wir das Lager immer aufbauen, stapft Gi richtig laut durch die Lagergrenzen. Mit einem Stock schlägt sie dabei gegen Büsche, große Steine und Bäume. Sie will damit die Schlangen vertreiben. Seit Albanien sehen wir täglich welche (leider liegen sie meist überfahren auf der Straße). Ein Lagerfeuer sorgt dann für einen stärkenden Kaffee. Besonders an Flusslagern sind die Libellen immer hundertfach unsere Gesellen. Bricht die Nacht herein, dann beobachten wir die Glühwürmchen. Die Geräusche am Fluss, aus den Gebüschen und Bäumen lassen uns schnell einschlafen. Mit den ersten Strahlen der Sonne beginnt der nächste Wander- Schiebetag.

1000 Meter runter
1000 Meter runter

Jeder Pass hört irgendwann auf. So natürlich auch der Pass Llogorase. Von links grüßt uns der 2078 Meter hohe Berg Oores. Rechts stürzt die Straße 1000 Meter in vielen Kehren runter ans Meer. So eine Wägelchenabfahrt hat es in sich, denn unsere Wägelchen haben keine Bremsen. Bergauf werden immer die Oberschenkel, Handgelenke und der Beckenbereich extrem belastet. Runter ziehen nach wenigen Metern die Waden wie ungeölte Stahlseile und die Schultern machen sich bemerkbar. Gi hat sich hierfür was geniales einfallen lassen. Man hat ja bei all der Wägelchenschieberei auch viel Zeit zum nachdenken.

Doch davon werde ich erst im Teil 2 von Albanien berichten.

 

Bis dahin liebe Grüße,

 

Wi und Gi

 

 

Albanien Teil 2

Gi - Idee ist genial!
Gi - Idee ist genial!

Wir binden uns jeweils ein Tuch um die Hüfte und befestigen es an der Lenkstange. Die Abwärtsrollkräfte vom Wagen verteilen sich so nicht nur auf die Waden. Die Gi – Idee ist genial. Es ist um vieles einfacher. Nach etwas Übung bemerken wir einen weiteren Vorteil. Durch leichten Druck, links oder rechts auf das angespannte Tuch, lässt sich der Wagen bergab sogar leicht lenken. 

Diese Tuchlenktechnik setzen wir zukünftig noch an vielen Gefällstrecken ein. Eigentlich Patent -würdig, oder? Na ja, zumindest lobenswert, meine ich!

Gjirokaster
Gjirokaster

Kurz vor Sarande, hier gibt es einen Grenzübergang nach Griechenland, entschließen wir uns doch, trotz der vielen Warnungen, über die Berge nach Norden zu laufen. Dort gibt es einen zweiten Grenzübergang. Dieser soll uns direkt ins griechische Pindosgebirge führen.

Bis zum Abzweig nach Gjirokaster ist die Strecke dann wirklich recht rustikal. Es geht über viele, viele Kilometer wieder bergauf. Die Warnungen selbst ignorieren wir einfach. Wir tun gut daran, denn auch auf dieser Straßenwanderstrecke erleben wir nur positives. Ich gebe zu, natürlich war uns etwas mulmig. Auch sind wir leider nicht frei von Vorurteilen. Die Albaner haben ja nicht unbedingt den besten Ruf. Wenn was über Albaner bzw. Albanien in Deutschland zu hören, zu lesen oder im TV zusehen war, dann war es zumeist sehr negativ. Die Mörder, Frauenhändler, Drogenanbauer und, und, und, treiben ihr Unwesen speziell in dieser undurchsichtigen Bergwelt.

Am 6. Juli überschreiten wir die Grenze nach Griechenland. 1400 Wanderkilometer liegen hinter uns. 318 davon durften wir im prima Albanien erlaufen.

 

Es war ein Land voller Überraschungen. Und zum Glück, die Mörder, Frauenhändler, Drogenanbauer und, und, und, hatten gerade Urlaub, Knastaufenthalt oder, oder, oder. Es ist mir regelrecht ein Verlangen, einiges bezüglich Albanien ins rechte Licht zu schreiben.  

Verkaufsbunker
Verkaufsbunker

Das Land war bis zur albanischen Wende, und auch lange Zeit danach noch, das ärmste Land Europas. Unvorstellbare Dinge spielten sich da ab. Im Gegensatz dazu herrschten in der ehemaligen DDR fast traumhafte Zustände. In Albanien gab es Hungersnöte, Religion und private Autos waren verboten. Es herrschte Steinzeitkommunismus.

Die vielen positiven Veränderungen in der Zwischenzeit, waren für uns kaum zu glauben. Wir haben die Albaner als sehr fleißiges, ehrliches und freundliches Völkchen erlebt.

Leider hat man, genau wie die Mauer in der DDR, die albanischen Bunker bis auf wenige beseitigt. Nur noch selten sind sie zu sichten. Ein ganz besonderer stellte sich als Verkaufsbunker dar. Die stolze Bunkerbesitzerin verkauft Bunker-Tee, Bunker-Honig und kalte Bunker-Getränke. Genau diese, ich lasse mich nicht unterkriegen Mentalität, schätze ich so an den Albanern. Albanien ist nicht in der EU, hat auch nicht den Euro und bekam kaum Hilfe von außen. Und doch scheint das Land zu erblühen. Natürlich gibt es noch viele Probleme, doch ich denke, die Albaner schaffen es auch sehr gut ohne EU und Euro.

Sie lieben deutsche Maschinen
Sie lieben deutsche Maschinen

Stellvertretend für die so vielen, gastfreundlichen Albaner möchte ich eine Familie aus Borsh (echt lieblicher Küstenbergort) erwähnen. Sie vermieten in ihrem großen Haus zwei Ferienwohnungen. Zwei Nächte haben wir eine Wohnung gemietet. Im Untergeschoss vom Haus befindet sich eine Schreinerwerkstatt. Eine der Töchter hat einen Friseursalon. Nebenbei gehört zum Anwesen noch eine Reifenreparaturwerkstatt und ein großer Garten.

Ständig konnten wir beobachten, wie Türen hergestellt werden, wie Löcher geklebt werden und wie Damen mit neuer Haarpracht den Salon verließen. Zwischendurch labten wir uns an den Gartenfrüchten.

Drei Autos sind zudem im Besitz der Familie. Natürlich sind es Mercedes (2 Lieferwagen, 1 Limousine). Warum natürlich? Die Albaner lieben Mercedes. Und somit sind schätzungsweise 70 Prozent aller zugelassenen albanischen Autos wirklich Mercedes. Oft habe ich die Mercedesalbaner gefragt, warum eigentlich diese Sternchenliebe?

Unverwüstlicher Motor, leicht zu reparieren, nur dieses Auto verträgt unseren schlechten Sprit und einfach halt deutsche Wertarbeit, waren die gängigen Sternchenliebhaberantworten. Ich habe ihnen vorgeschlagen, den Stern einfach in die albanische Flagge zu integrieren, Mercedes würde sich freuen. Ich erntete immer ein freundliches lächeln. Die liebe zu deutscher Wertarbeit ist sagenhaft, denn die Familie in Borsh zeigte uns zudem all ihre weiteren Wundermaschinchen aus Deutschland. Es waren wirklich sehr viele.

Unsere Wägelchen, besonders mein Toyota, ernteten da nur ein müdes lächeln. Oft wurde der Motor gesucht. Das wir Albanien zu Fuß bereisen und dabei 2 Wägelchen von Ort zu Ort schieben, konnte niemand verstehen, wirklich gar niemand. Die Albaner sind nach Jahren der Armut, der Autolosigkeit und Bevormundung im Rausch der Modernen Welt angekommen. Wir konnten da nur wie zwei komische Exoten wirken. Das schöne daran, es hat den Albanern und uns viel Spaß und Freude bereitet.

 

Übrigens, die Familie aus Borsh ist mit ihrem Leben zufrieden, hat es mit viel Fleiß geschafft. Das einzig negative was sie zu bemerken hatte, wir warten auf Touristen, natürlich auch besonders aus Deutschland. Wir selbst können das Land unbedingt empfehlen. Es hat uns wirklich sehr gut gefallen. Man sollte sich aber beeilen, denn auch Albanien wird sich in den nächsten Jahren ändern. 

Smily ist geboren
Smily ist geboren

Irgendwie passend zu Albanien, haben wir am Wegesrand für Gis Karre, endlich auch was schönes gefunden. Ihr Wägelchen hat nun den Namen Smiley. Man beachte bei der Bildbetrachtung bitte auch Gis selbst gehäkelten grünen Trinkflaschenhalter. Es gibt mehrere davon. Einige wurden schon verschenkt. Eigentlich eine echte Marktlücke. Halt deutsche Wertarbeit!

Toyotas und Smileys Reifen sind nach gut 1400 Wanderkilometer abgefahren. Besonders Smily lässt öfters Luft ab (bisher 7 Löcher). In Griechenland wollen wir uns Reifenersatz besorgen. Ob uns ein Boxenstopp in Griechenland gelingen wird, davon erzähle ich Euch im nächsten Bericht.

 

Der Mond schaut oft auf uns in der Nacht. Was uns der nächste Tag, die nächste Woche, der nächste Monat bringen wird, wissen wir da noch nicht. Ist ja auch egal, wir lassen uns einfach überraschen.

 

 

 

Bis dahin,

liebe Grüße,

 

von Gi, Wi, Toyota & Smily

 

 

 

Stand: Anfang Juli 2014

Griechenland Teil 1 / 85 Wandertage gesamt ab Deutschland / 1957 Wanderkilometer gesamt ab Deutschland / davon 560 in GR

Griechenland - gleich AusgeMerkelt?

Griechische Rettungsschirme
Griechische Rettungsschirme

Wir kennen Griechenland bereits sehr gut aus den 90iger Jahren. Da waren wir sehr oft mit dem Camper dort unterwegs. Damals war das Land noch in aller Munde, beliebt, die Griechen freundlich, der Sprit und das Bier billig und doch kam ich damals schon ins grübeln. Wir liebten das Land fast abgöttisch, auch wenn es nie eine Rechnung gab, jedes Dorf mindestens 2 Tankstellen hatte, in den Bussen Drei - Mann – Besatzungen (Fahrer, Kartenverkäufer, Kartenkontrolleur) üblich waren, die Häuser nie richtig fertig gebaut waren und der Müll sich außerhalb der Siedlungen oft stinkend bemerkbar machte. Griechenland hatte einfach was!

In der Zwischenzeit wissen wir alle, Griechenland ist Pleite. Ob diese Pleite Auswirkungen auf unsere Wandertour haben würde, darauf waren wir irgendwie selbst gespannt.

Der erste Wandertag in Griechenland ist sozusagen sogleich der seelische Merkel- Hammer für uns, denn unsere Kanzlerin begleitet uns zugleich auf den ersten Wanderkilometern und wird dies für uns noch öfters tun. Gemeinsam macht es ja auch mehr Spaß!

Gleich hinter der Grenze finden wir eine Fahrerlaubnis und Fahrzeugpapiere im Straßengraben. Wir nehmen alles mit, denn wir wollen die Sachen der nächsten Polizeistation übergeben. Dies hat mit unserer Kanzlerin natürlich nichts zu tun (sie kann aber Stolz auf uns sein).

Nur wenig später fährt ein Polizeiauto sehr langsam an uns vorbei. Wir winken. Das Auto stoppt. US – Film-mäßig schauen uns dunkle Sonnenbrillen entgegen. Wo kommt ihr her, ist die Frage der Bebrillten. Von der Grenze, ist unsere Antwort. Welches Land will ich wissen, fragt er dann weiter auf Deutsch. Deutschland, sagen wir wahrheitsgemäß.

Scheiße, Merkel, Arschloch, würgt er, dies allerdings sehr gut verständlich für uns, aus sich heraus. Wir schauen wohl etwas blöd, denn er fügt gleich hinzu, und Sonne habt ihr auch nicht, ha, ha. Sprachlos reichen wir die gefundenen Papiere ins Auto. Er schaut sie an. Wenig später sagt er, gut gemacht. Ihr könnt weiter. Sekunden später sind sie weg.

 

Wir stehen angewurzelt noch einige Zeit wie blöd auf dem heißen Asphalt, schauen uns selbst blöd an und sind nur noch perplex. Die vorangegangenen Minuten waren wie ein falscher Film für uns.

Hat der wirklich Scheiße, Merkel, Arschloch gesagt, fragt Gi? Ja, hat er, bestätige ich. Und so was arbeitet hier im öffentlichen Dienst, stellt Gi sehr schnell fest. Komisch, was wird uns hier alles erwarten, sind die nächsten Worte.  

Napoleon und Rambo
Napoleon und Rambo

Gi, ich habe die Lösung. Wir sind ab sofort keine Deutschen mehr. Wir sind einfach Österreicher! Gi schaut fast noch blöder wie vorher. Ist nicht dein ernst, kannst du ja sagen, ich bestimmt nicht, schallt es mir entgegen.

Wir versinken in unsere eigenen Gedankenwelten, laufen einfach weiter, laufen Kilometer für Kilometer, werden durstig, werden hungrig. An drei Restaurants laufen wir vorbei, denn sie sind geschlossen. An drei Läden laufen wir vorbei, denn auch sie sind geschlossen. An zwei Tankstellen laufen wir vorbei, auch geschlossen. Es ist heiß. Der Polizist hatte recht, Sonne gibt es hier genug.

Nach einer Biegung sehen wir in der Ferne eine weitere Tankstelle. Gi vermutet sogleich, die ist garantiert auch geschlossen, einfach Pleite gegangen, wie scheinbar alles hier.

Die Tankstelle sieht fürchterlich aus. Endzeitstimmung macht sich bei uns breit. Am Zapfhahn ist sogar ein Schloss angebracht. Wir brauchen ja kein Benzin, doch unbedingt Trinkwasser, geht es mir durch den Kopf. Ich höre plötzlich Stimmen aus dem Tankstellenhaus, sehe ein Schild mit den Schriftzeichen Taverne und wir treten sogleich durch die knarrende Tür. Fünf Männer und eine Frau schauen uns erstaunt an. Einer fragt auf Englisch, wo kommt ihr her? Oh mein Gott, nicht schon wieder Scheiße, Merkel, Arschloch, sind sofort meine Gedanken. Aus Österreich, antworte ich. Gi schießt sofort nach. Ich aus Deutschland. Nur mein Mann ist Österreicher.

Der Fragende war mir sofort sympathisch. Der Mann hatte einfach was. Freundliches Gesicht, einladende Gestik, verschmitztes Lächeln, einfach ein Griechenlandmännergesicht der 90iger Jahre.

Er fragt auf gut Deutsch, wo in Österreich lebst Du denn? In Salzburg, bringe ich, irgendwie innerlich beschämend hervor.

Gut, gut, dort habe ich 9 Jahre gelebt.

Oh mein Gott, schießt es mir durch den Kopf. Das wird doch jetzt nicht etwa eine Salzburgfragerunde werden?

Kleine Sünden bestraft der liebe Gott sofort, flüstert mir Gi zu.

Mein Name ist Napoleon, sagt das Griechenlandmännergesicht. Beim Wort Napoleon lachen die anderen hell auf. Wie ist dein Name, will er von mir wissen. Dies ist meine Gelegenheit, blitzt es mir durch den Kopf. Die Antwort muss sitzen, denke ich, dann ist Salzburg vorerst erledigt.

Mein Name ist Rambo. Und Rambo hat großen Hunger und viel Durst, sage ich recht laut und selbstbewusst.

Er lacht, kann sich kaum beruhigen, übersetzt den anderen meine Worte. Das anschließende Lachen füllt den ganzen Raum für Minuten aus.

Napoleon beruhigt sich als letzter. Noch immer lachend sagt er, dann setzt Euch. Es gibt nur ein Gericht, Kartoffeln und Fleisch aus dem Backofen. Doch Bier ist hier für die nächsten Jahre gelagert.

Es waren die besten Kartoffeln und Fleisch aus dem Backofen, welche wir je in Griechenland gegessen haben. Mit Napoleon habe ich dazu einige Bier geteilt.

Napoleon versichert uns zum Abschied, in nur 15 Kilometern, am Abzweig nach Ioannina, wird es besser. Hier ist wirklich fast alles Pleite. Die einfachen Menschen kämpfen ums Überleben. Napoleon hatte recht, es wurde besser.  

Nach 5 Tagen und 146 Wanderkilometern auf den Sohlen, treffen wir im Bergdorf Metsovo ein. Es ist ein lohnenswertes Zwischenziel auf dem Weg nach Meteora. Hier ist wirklich alles gut, schön und kein Pleitegeruch stört das Bergidyll. Nach Nächten im Zelt gönnen wir uns wieder mal Luxus. Dieser Luxus dient natürlich immer auch der ausufernden Körperpflege (Duschen bis zum umfallen + Fusspflege bis zum abwinken), der ausgedehnten Wäsche für die Klamotten und einfach der gemütlichen Gelassenheit. Unsere Luxusunterkunft hat aber zu unserer Überraschung keine Dusche. Uns schaut eine große Badewanne mit Whirlpoolknöpfen entgegen. Sofort hat Gi eine geniale Idee. So ein Whirlpool muss doch eigentlich wie eine Waschmaschine funktionieren. Gesagt, getan! Es funktionierte wirklich. Wasser rein, Waschpulver rein, alle Düsen auf höchste Strahlkraft und nur eine Stunde wirbeln lassen. Danach frisches Wasser für den Spülgang. Das Hotel war sein Geld wert. Könnt es mir glauben. Gi hat manchmal Ideen, da staune selbst ich. Übrigens liegt Metsovo auf über 1400 Höhenmeter. Wir haben ordentlich geschwitzt die Berge hoch. Wir und die Wäsche hatten uns den Luxus einfach verdient.

Nach dem Luxus quälen wir uns die nächsten Berge hoch. Der 1690 Meter hohe Katarapass muss erlaufen werden. Im Bergdorf hatte man uns von Bären und Wölfen am Pass erzählt. Das Problem sind dabei nicht die Bären, die Wölfe werden immer mehr, wir sollen unbedingt aufpassen, setzten sie noch einen drauf. Gi ist total aufgeregt. Bisher konnte sie sich nur über die vielen Schlangen am Wegesrand aufregen, nun kommen halt die Hammeraufregungen noch dazu, denke ich. Auf Passhöhe sehen wir einen großen Hirtenhund. Am Hals trägt er ein Halsband mit Eisenspitzen als Schutz gegen Wölfe. Er sieht nicht gut aus. Er ist blutüberströmt. Ich erkläre Gi, der hat wohl erst vor wenigen Minuten mit einem Wolf gekämpft. Gute Idee von mir (habe manchmal auch welche), denn Gi geht die nächsten Tage recht flott runter in die Senke nach Meteora. 

Auf den Hügeln vor Meteora übernachten wir. Wir wollen uns den Anblick einfach nicht nehmen lassen. Hinter uns liegt das Pindosgebirge. Es waren harte aber auch schöne Tage. Lachen können wir über die Waschmaschine, meinen Salzburger Freund Napoleon und ich besonders über all die Geschichten, welche ich Gi von Wölfen und Bären erzählt habe. Vor uns liegt eine der schönsten Gegenden von Griechenland. 15 Wanderkilometer sind es nur noch zu den Klöstern von Meteora.

Doch davon erzähle ich Euch erst im Teil 2 zu Griechenland.

 

Bis dahin,

liebe Grüße von

 

Wi + Gi

Griechenland Teil 2

Meteorakloster im Abendlicht
Meteorakloster im Abendlicht

Um Meteora herum hat sich seit unserem letzten Besuch einiges geändert. Nein, natürlich war kein Erdbeben dort, die Klöster stehen und hängen noch alle an den gleichen berauschenden Plätzen. Sie sind auch nicht heruntergekommen, sind nicht Pleite. Ganz im Gegenteil, die Mönche und Nonnen haben aufgerüstet. Dies können sie ja auch, denn im griechischen Kirchensäckel, anders dem Staatssäckel, ist genug Knete.

Was hat sich denn nun aber geändert? Jedes Kloster kostet nun Eintritt. Dieser ist recht human, doch bei der Klösteranzahl läppert sich schon was zusammen.

Unser Lieblingskloster war immer das Frauenkloster. Herrlich zwischen die Felsen gepresst, einem Adlernest gleich. Der Klostergarten war ein Balsam für Augen und Gerüche. Im Klosterinneren fühlte man sich um Jahrhunderte zurückversetzt. Mit Klostergarten ist nichts mehr. Eintritt verboten! Er schrumpfte auch um die Hälfte, denn es wurde kräftig gebaut. Garagenplätze fürs Kloster mussten her und ein Klosteranbau tat sein übriges. Ich kann es ja verstehen, als Nonne möchte man auch im Jetzt leben. Ist schon irgendwie okay. Es sind solche Kleinigkeiten, welche uns auffallen. Ich könnte auch schreiben, besuche einen Platz nur einmal, er wird dann auf ewig so in deiner Erinnerung bleiben wie er war. In unseren Erinnerungen zu Meteora sind auch viele, damals fast zu viele, Besucher aus Nah und Fern verankert. Die Campingplätze, Pensionen, Hotels, Tavernen und somit auch die Klöster waren voll, randvoll. Nur an den Hauptklöstern ist heute noch reger Verkehr, denn wie eh und je fahren dort die klimatisierten Touristenbusse vor. Die Bus-Touristen bleiben nur für Stunden. Am Abend kehrt dann viel Ruhe ein.

Wir übernachten auf einem wunderschönen Campingplatz im verwunschenen Klosterbergvorort Kastraki. Der Besitzer ist fast am verzweifeln, wegen der für ihn unerträglichen Ruhe. Die eigene Pleite droht. Wir sind seine einzigen Gäste. Nicht aus Mitleid bleiben wir eine weitere Nacht. Meteora ist noch immer, darauf bestehe ich ohne wenn und aber, absolut eine Reise wert.

Gegen Abend kommt dann jedoch unverhofft Stimmung auf. Ein Bus, voll mit Schülern aus Deutschland, kommt auf`s Gelände gerauscht. Das Gesicht vom Campwart entspannt sich sogleich. Uns kann es auch recht sein, denn es ist der Abend des WM Finales Argentinien gegen Deutschland. Die Schülerbegleiter machen zum Verbleib einen Fernseher zur Bedingung. Am späten Abend feiern wir gemeinsam den Sieg unserer Jungs.

In dieser Nacht schlafe ich schlecht ein. Ein Grund sind die Schüler. Sie sind auf Klassenfahrt, auf Bildungsfahrt, wie es heute bürokratisch beim Einreichen betitelt sein muss. Eine Woche Griechenland mit dem Bus aus dem fernen Frankfurter Raum. Ich denke dabei über meine Klassenfahrt nach. Sie dauerte nur einen Tag und war auch die einzige. Wir besuchten das Konzentrationslager Buchenwald bei Weimar. Danach hatte ich für einige Zeit Alpträume. Erst viel später wurde mir dann klar, dass die Alpträume mir doch irgendwie gut getan hatten. Ich hatte vieles begriffen.

 

Ja, so ist das Leben, die Zeit bleibt nicht stehen, nicht nur Meteora verändert sich.

Olivenhainlager
Olivenhainlager

Ab Meteora müssen wir uns entscheiden, ob wir gen Norden oder Süden weiter marschieren Wir möchten ja irgendwann in die Türkei einlaufen. Von den Wanderkilometern nimmt es sich nicht viel. Trotz der nördlichen Istanbulverlockung, entscheiden wir uns doch für das südlich gelegene Athen. Von Piräus aus gibt es Fähren über die schönen griechischen Inseln bis zum türkischen Cesme. Also wandern wir für viele Tage immer Richtung Athen.

Das schöne an solch einer Wagelwandertour ist, Mann und Frau beackern sozusagen täglich über 20 bis 40 km ein Stück Land in einem Land und es besteht nicht die Möglichkeit dies flotter zu tun. Auch der sportliche Ehrgeiz hat seine Grenzen. Dies bringt ungeahnte Einsichten, ob man sie leiden mag oder auch nicht. Die Wanderstrecke führt uns über Trikala, Karditsa, Lamia, dann entlang der Küste und letztendlich über die Berge bis Athen/Piräus.

Bis auf Athen/Piräus sind die anderen Namen für Nichtgriechen oder Griechenlandspezis eigentlich eine Zumutung. Deswegen zähle ich auch ganz bewusst keine Dörfer, Streusiedlungen, Landschaften, Denkmäler usw. auf. Verwirrungen helfen ja nicht. Die Einsichten auf dieser Strecke sind sehr wechselhaft.

Wir laufen zum Beispiel entlang der Küste. Finden einen schönen Dorfstrand. Die Betonung liegt auf Dorfstrand, denn die Bewohner vom Dorf betrachten diesen Strand komischerweise als ihr Eigentum. Es ist ein reiches Dorf. Man erkennt es an den Häusern und Bauchringen, eigentlich an den Bauchspeckwellen der Dorfstrandbesucher. Eine besonders Kilo-beladene Matrone beäugt uns vom ersten Augenblick unseres Erscheinens. Uns gefällt der Strand. Wir sind müde, hungrig und abgekämpft. Wir wählen ihn gedanklich schon zu unserem Nachtlagerstrand. Die Matrone, sozusagen die Dorfmuttergottheit, scheint dies zu erahnen. Sie verschwindet recht bald, doch tuschelt sie mit ihren Dorfuntertanen. Kurz vor Sonnenuntergang kommt ein überaus gewichtiger (kg sind damit auch gemeint) Dorfmann zu uns. Zelten verboten, sagt er und fügt hinzu, ich selbst habe damit kein Problem, doch die Dorfbewohner sind da sehr komisch. Und genau das beigefügte glauben wir ihm nicht. Egal, wir haben keine Lust auf Streit, auf Merkelsprüche, packen einfach zusammen, laufen weitere Kilometer, finden ein offenes Kirchlein und machen da Abendbrot. Wenig später sind wir in einem Olivenhain untergetaucht.  

Iranische Gesprächsrunde
Iranische Gesprächsrunde

Jede mittlere Stadt, auch größere Dörfer, haben Gewerbegebiete. Wir hassen Gewerbegebiete. Wir durchlaufen viele. Manche erinnern an die Nachkriegszeit. Manche sind viele Kilometer lang. Nach den Gewerbegebieten folgen die wilden Mülldeponien. Fürchterlich stinkend und doch interessant, denn fast täglich finden wir am Straßenrand, auch an den wilden Müllhaufen, brauchbares. Gi findet da eine sehr gute Sonnenbrille für mich. Die bekommt von mir einen Namen, denn die ist wirklich so schön, so das ich einfach erwarte, man wird mich nach der Marke fragen. La Strada wird sie getauft.

 

Auf einem Großparkplatz sehen wir einen großen Bus. Davor machen die Insassen Picknick. Gi erkennt an den Schriftzügen, dass es Iraner sein müssen. Wir kommen sofort ins Gespräch, werden zum Essen eingeladen und somit folgt Erzählung auf Erzählung. Zum Schluss werden wir gefragt, wie uns Griechenland gefällt? Sehr gut, sagen wir. Die Iraner erklären uns, sie fühlen sich hier nicht wohl. Sie hätten ständig das Gefühl, sie sind nicht willkommen. Ja, was soll ich da nun schreiben? Ich bin ja kein Iraner. Vielleicht folgendes. Eine Bulgarin hat uns in Griechenland erklärt, die Griechen sind wie ihr Salat. Der griechische Salat hat große Stücke Käse, Gurken und Tomaten. Alles ist grob zugeschnitten. Unser bulgarischer Schopska (Salat) ist da weit feiner. So wie wir halt auch sind.

Bett im Kornfeld mit Überraschung
Bett im Kornfeld mit Überraschung

Zum Glück gibt es aber auch die feingeschnittenen Griechen, die gastfreundlichen Griechen. Eine Nacht schlafen wir im Kornfeld. Kurz vor Sonnenuntergang rauscht ein Moped vorbei. Der Fahrer und seine Frau winken. Wenig später ist es richtig dunkel. Erneut Geräusche. Nein, keine Banditen wollen uns berauben. Die Mopedfrau stürzt förmlich über den Rangen zu uns. In den Händen eine Tüte mit Gurken und Tomaten.

Oft werden wir auch am Tag beschenkt. Obst, Gemüse, Wasser und freundliche Worte sind die Geschenke.

 

Wechselhaft ist vieles für uns in Griechenland. Traurige Dörfer liegen da am Weg, abgewirtschaftet, vergessen, keine lachenden Gesichter, nie besucht. Schöne Dörfer liegen da am Weg, lachende Gesichter, blühende Gärten, duftende Bäckereien.

Junger Bäckermeister
Junger Bäckermeister

Bei einer dieser Bäckereien machen wir Pause. Ich kaufe nur ein kaltes Getränk. Wir sitzen vor der Bäckerei, essen unser altes Brot. Der junge Bäckermeister kommt nach draußen, schenkt uns ein noch warmes Brot, schenkt uns 2 große Gebäckstücke und schenkt uns dabei auch ein lächeln. Wir sind völlig überrascht von seiner Herzlichkeit.

Nur wenig später kommt aus einem Busch ein Kätzchen angewackelt. Sie miaut sehr fürchterlich. Gi gibt ihr Wasser und vom alten Brot. Fehler? Ja, denn das Kätzchen betrachtet Gi sofort als ihre neue Katzenmutti. Ich benehme mich wie der böse Stiefvater. Wir können die nicht mitnehmen, sage ich bestimmt 10 x. Gi will es nicht begreifen. Die hat keine Mama mehr, sind Gis ständige Worte. Du bringst sie um! Wieder wenig später gibt das Kätzchen auf. Wir laufen zu schnell. Nach Minuten verstummt das herzergreifende miauen. Später frage ich manchmal Gi, wie wird es denn dem Kätzchen gehen? Es gibt immer nur eine Antwort. Du hast sie umgebracht!

Es geht aufwärts
Es geht aufwärts

Nach Strandvertreibung, unzähligen Gewerbegebietdurchquerungen, Beschenkungen, vielen Gesprächen, dabei immer bergauf und bergab, nach Nachtquartieren an einer Tankstelle, im Kindergarten, in Olivenhainen, Weinbergen und Wäldern, laufen wir in Athen ein. Es sind 36 Grad. Nicht nur die Füße qualmen. Ganz Athen dampft irgendwie. Erst am Abend wird Athen putzmunter. Ein Spaziergang in den Gassen der Altstadt macht uns dies klar. Hier gibt es fast so gute Kartoffeln aus dem Backofen wie bei Napoleon. Was es bei Napoleon aber nicht gab, war eine Touristenattraktion der ganz besonderen Art. Putzerfische (richtiger Name Saugschmerlen) fressen den Touristen die Füße blank. Ich kann es nicht fassen, 20 Minuten kosten 10 Euro! Also, Griechenland ist nicht AusgeMerkelt, der Aufschwung beginnt gerade, denn die Touristen stehen Schlange bei den Doktorfischen. Und wir können unglaublich beherzt lachen über die vielen Patienten.

Boxenstopp für Smily
Boxenstopp für Smily

Ach ja, in irgendeiner Kleinstadt erfolgte Smilys notwendiger Boxenstopp. Da Stand die Löcheranzahl 17: 5 für Smily gegen Toyota. Toyota hält sich also noch tapfer. Doch Smily hat jetzt weit besser lachen, denn die neuen Breitreifen stehen ihm besonders gut.

Von Athen bis Piräus sind es nur wenige Wanderkilometer. Dort kaufen wir Tickets für die Fähre nach Chios. Nach 7 stündiger Fahrt hüpfen wir gleich auf die nächste Fähre. Sie soll uns im türkischen Cesme wieder ausspucken.

Griechenland liegt nach 557 Wanderkilometern hinter uns. Manches war mühsam. Vieles war schön. Und ich mag die Griechen irgendwie noch immer. Und dies liegt nicht nur an Napoleon. Was mich aber auch noch immer beschäftigt? Ich hoffe, das Kätzchen ist putzmunter!

 

LG, Gi, Wi, Smily und Toyota     Stand: Ende Juli 2015

Buch - Abgelatscht

Abgelatscht - 5740 Wanderkilometer durch 11 Länder - Wi + Gi Hofmann
Abgelatscht - 5740 Wanderkilometer durch 11 Länder - Wi + Gi Hofmann

Buch - Grenzenlos

Grenzenlos  -  Mit dem Fahrrad 4 Jahre um die Welt - Wi + Gi Hofmann
Grenzenlos - Mit dem Fahrrad 4 Jahre um die Welt - Wi + Gi Hofmann
Mit Wägelchen 11 Länder - 5.740 km
Mit Wägelchen 11 Länder - 5.740 km
Oman Fischer
Oman Fischer
Oman/Jemen Leeres Viertel
Oman/Jemen Leeres Viertel
Tempelbaumblüten
Tempelbaumblüten
Afrika - Strahlende Kinderaugen
Afrika - Strahlende Kinderaugen
Indien Taj Mahal
Indien Taj Mahal
Iran
Iran
Mit der Enfield durch Indien
Mit der Enfield durch Indien
Mein Steg, mein Strand, mein Meer
Mein Steg, mein Strand, mein Meer
Kurdische Lebenslinien - Iran
Kurdische Lebenslinien - Iran
Mondsichelstürmer
Mondsichelstürmer
Spiegelung
Spiegelung
Die Sonnenfängerin
Die Sonnenfängerin
Wanderung Neuseeland
Wanderung Neuseeland
Beim Straßenzahnarzt in Indien
Beim Straßenzahnarzt in Indien
Kappadokien
Kappadokien
"Leeres Viertel"
"Leeres Viertel"
Hahn im Korb - Oman
Hahn im Korb - Oman
Neuseeland
Neuseeland
Australien
Australien
Indien
Indien