Kampfmaschine-Gefühlschaos

Da wir für unsere Touren noch nie Sponsoren hatten, ich auch für keinen Reiseführer gegen Bezahlung schreibe, weder mit einem Reisebüro zusammenarbeite, noch Ehrenbürger irgendeines Landes werden möchte, empfinde ich diese nicht unwichtigen Tatsachen, immer ganz besonders befreiend, wenn ich meine/unsere Erlebnisse versuche in Sätze zu formen. Ich muss zum Glück kein Blatt vor dem Mund nehmen, mich nicht verbiegen oder mich gar selbst zensieren.

 

Ohne Zensur beginnt somit unsere Motorradtour, denn kaum aufgestiegen, öffnen sich die Himmels-schleusen. Da wir am heutigen Tourstart von Delhi noch bis Jaipur tuckern möchten, es aber schon bereits Mittag ist, steuere ich Kampfmaschine einfach dem gefühlt südlichen Hauptverkehrsstrom entlang. Dieser stellt sich sehr schnell als verkehrt heraus. An fast jedem Kreisel, und davon gibt es viele in Delhi, fragen wir erneut nach unserer Wunschrichtung. Nach gefühlten 10 Kilometern Kreiselumrundungen, mit vielen unterschiedlichsten Richtungsaussagen, kommt zu allem Übel hinzu, dass ganz plötzlich Kampfmaschine keine Lust mehr hat. Mitten in einem dieser Kreisel versuche ich Kampfmanschine erneutes Leben einzuhauchen. Vergebens! Die Tour beginnt glänzend! Ich könnte kotzen!

Wir schieben die Unwillige unter ein vom Regen sicheres Budendach. Die Inder sind meist hilfsbereite Zeitgenossen. 

Kein guter Start. Regen und ...
Kein guter Start. Regen und ...

Da unter dem Blechdach einige davon versammelt sind, gibt es mindestens 20 Ideen Kampfma-schine wieder zu beleben. Doch recht spät kommt die vermeintliche Lösung. Auch wenn ich nun als ausländischer Depp dastehe, mir ist es aber egal! Die Lösung erscheint nämlich recht simpel. Der Tank ist leer, wieso auch immer.

Da Plastikflaschen in Indien keine Mangelerscheinung sind, die liegen ja an jeder Straße und besonders an Kreiseln als Massenware herum, wechselt recht schnell ein halber Liter Benzin aus einer Plastikflasche den Tank. Wir sind happy! Zumindest für 5 Minuten gilt die glückliche Zeit, denn trotz aller Versuche, die Kampfmaschine zuckt einfach nicht.

Da Inder, besonders als Gruppenversammlung niemals aufgeben, bombardieren sie unsere Mietstation mit ihren Mobiles, schildern mehrfach das Problem und geben uns nach längerer Zeit zu verstehen, bald wird die Reparaturtruppe hier einfahren. Zum Glück hatte ich die Telefonnummer griffbereit. Wir sind erneut happy!

Nach einer Stunde hören wir es tuckern. Die Kampfmaschinen – Reparatur – Truppe rückt an. Die 2 Jungs machen uns zuversichtlich, denn wie Profis breiten sie das Handwerkszeug aus der mitgebrachten Beuteltasche aus. Sie füllen weiteres Benzin nach, schräubeln da und dort, klopfen da und dort und ich kann es kaum glauben, nach wirklich nur 5 Minuten ist Kampfmaschine regelrecht am brüllen. Der Sound erscheint gleichmäßig. Wir sind alle happy!

Netter Helfer
Netter Helfer

 

Die Jungs sagen uns noch, es wären wirklich 3 Liter im Tank gewesen. Warum der nun gleich leer war, sie können es sich nicht erklären.

Als Entschädigung eskortieren sie uns zur nächsten Tankstelle. Und wir können es nicht glauben, sie fahren danach mit uns zu 3 weiteren Kreiseln. Beim dritten sehen wir das Hoffnungsschildchen Jaipur. Per Hupsignal verabschieden wir uns.

Das der Abschied für nur wenige Stunden sein wird, wissen wir da noch nicht. Jedenfalls sind wir zumindest für die Hälfte dieser Zeit recht glücklich, denn Kampfmaschine tuckert wir geschmiert.

Der Regen hat nachgelassen. Es nieselt nur noch leicht. Der Verkehr Richtung Flughafen gleicht dank Hauptverkehrszeit einer Straßenschlacht. Egal, denke ich, es kann ja jetzt nur besser werden.

Viele Inder grüßen uns von ihren Motorrädern, Fahrrädern, Rikschas, LKWs, PKWs und auch aus Bussen. Das sie uns dabei oft sehr dicht auf die Pelle rücken scheint sie nicht zu stören. So mancher Gruß kommt mir dabei jedoch komisch vor, denn manch Inder zeigt mit dem Zeigefinger zum Motorrad. Ja genau, es ist eine Enfield, bin ich da meist versucht zu brüllen.

Erst als mir Gi ins Ohr brüllt, da stinkt was nach Benzin, wird mir klar, die Inder haben die Augen überall. Irgendwas stimmt da erneut nicht.

Wenig später halten wir auf einem großen Hotelparkplatz. Uns wird ein Parkplatz zugewiesen. Die indischen Parkplatzwächter sind dienstbeflissene und sehr gewissenhafte Menschen. Bevor ich selbst nachschauen kann woher der Benzingeruch kommt, knien bereits drei Inder vor der Enfield, diskutieren und bemerken schnell, dass ein Schläuchen am Vergaser Benzin kotzt.

Das kann doch nicht sein! Ich kotze gedanklich gleich mit. Bevor ich ins dauerkotzen abgleite, überreiche ich unseren nächsten Helden der Straße die Telefonnummer der Reparaturtruppe. Danach zünde ich mir eine Zigarette an. Kaum angezündet, brüllt Gi wie eine gesunde Enfield, Wi, spinnst du, hier läuft doch Benzin aus!

Ich will es kurz machen, denn die Sache regt mich noch immer irgendwie auf. Nach ca. zwei Stunden schlendert einer der Reparaturjungs über den Parkplatz. Da es schon dunkel. Ich sage kein Wort. Sehr laut quasseln tun nur die 3 Parkplatzwächter und die 7 Hotelangestellten untereinander. Der Junge selbst sagt auch kein Wort. Wahrscheinlich erahnt er meine momentane explosive Gefühlswelt? Erst als er nach überraschend kurzer Zeit, sein Werkzeug in der Tasche verstaut, beginnt er zu reden.

Entschuldigung, sagt er. War unsere Schuld. Er versucht mir zu erklären, der Vergaser war falsch eingestellt. Deswegen waren auch so schnell die 3 Liter weg und während unserer nächsten Kilometer ist dann weiterhin Benzin ausgelaufen.

Wir geben uns die Hand. Lächeln kurz. Ich sage nur noch, ich hoffe wir sehen uns erst wieder, wenn wir das Motorrad in Delhi zurückbringen. Jetzt ist wirklich alles in Ordnung, spricht er noch kurz und ist wenig später in der Dunkelheit verschwunden. 

 

Gi hat natürlich in dieser Zeit nicht geschlafen. Sie hat solange im Hotelzimmer - welches übrigens nicht unbedingt eines von der billigen Sorte war - unsere Klamotten zum trocknen an den Deckenventilator gehängt und das Abendessen vorbereitet.

Gi- Idee
Gi- Idee

Heute war kein guter Start, sage ich zu Gi.

Ja stimmt, doch muss ich auch gleich sagen, so hinter dir auf dem Motorrad macht es mir irgendwie Spaß. Ich sehe jetzt viel mehr von Indien. Während unserer Radeltour, musste ich ja ständig auf den Verkehr achten. Jetzt ist es weit besser für mich!

 

Am nächsten Morgen springt Kampfmaschine überraschend schnell an. Es ist noch wenig Verkehr auf dem Highway. Zum ersten Mal gebe ich so richtig Gas. Ein Gefühl von dahinfliegender Knatter- Freiheit stellt sich ein.

 

An einer für Indien so typischen, somit oftmals sehr einfachen Highway-Raststätten, machen wir halt. Wir haben Hunger. Im Hotel war uns das Frühstück zu teuer. Die Gefahr sich an den Highway- Buden den Flotten Otto zu holen, ist nach meiner Überzeugung nur verschwindend geringer. Wichtig ist nur, dass die Fliegenanzahl relativ gering ist. Wenige Fliegen garantieren nicht absolute Sauberkeit, sie senken aber das Risiko kräftig, denn wenige Fliegen bedeuten, der Küchentrakt ist sauber.

 

Wegen dem besseren Verständnis zu manch indischer Eigenheiten, werde ich, sofern erforderlich, Erlebnisse über unserer Welt-Radeltour in den Berichten einmixen, denn manche dieser Eigenheiten haben damals den Gi– Hasspendel kräftig bewegt. Interessant ist für uns auch in den nächsten Monaten, ob sich bezüglich dieser indischen Eigenheiten, etwas geändert hat!  

  

An dieser Strassenküche fällt mir sofort auf, dass die Küchentruppe die Note 1 verdient hat. Alles glänzt, alles ist sauber und die wenigen Fliegen versprechen somit verträgliches Essen.  

Note 1 -  blankpolierte Töpfe
Note 1 - blankpolierte Töpfe

Wir hauen uns ein lecker indisch Frühstück rein. Dabei sitzen wir auf den so typischen Highway - Pritschen. Und genau da kommt solch eine Radel- Hasserinnerung hoch, denn sehr oft haben wir in solchen Raststätten gespeist oder gar manchmal geschlafen. Die Pritschen sind nämlich nur bei Tag zum sitzen. Am Abend dienen diese dann als billiger Schlafplatz. Um die 30 Eurocent berappt man da.

Pritschen- Raststätte
Pritschen- Raststätte

Es gibt solche Pritschen- Raststätten mit weit über 50 Pritschen. Eine dieser damaligen Pritschennächte werden wir garantiert nie vergessen.

 

Rückblick Radeltour Ende 2007:

 

Wir hatten über 100 Radelkilometer in den Beinen, keine vernünftige Unterkunft gefunden, zudem war es kalt und wir hatten Hunger. Es wurde schon dunkel. Also, ein Pritschenschlafplatz war zwangsweise angesagt.

Leider war Stromsperre. Ich konnte somit nicht richtig sehen, was es feines zu Essen gab. Egal, Hunger treibt es rein. Ich sah leider auch die Fliegenanzahl nicht. Erst am nächsten Morgen sah ich den Fehler tausendfach. Fliegenanzahl der ganz schlimmen Art surrte durch die Gegend. Doch unvergessliche Nächte leben natürlich nicht nur von einer vermehrten Fliegenanzahl. Da gab es weiteres und auch die Fliegenanzahl braucht ja eine Erklärung.

Wi, mir ist kalt. Wi, da vorne grabbelt was.

Das sind Mäuse, Gi. Und vorhin sah ich deren größere Brüder.

Wirklich? Meinst du Ratten?

Eine Stunde später.

Wi, ich bin nun endlich warm. Doch ich muss unbedingt auf die Toilette. Was mach ich jetzt nur?

Aufstehen! Nach der Toilette fragen. Eigentlich ganz einfach.

Gehst du mit?

Nein! Ja! Selbstverständlich!

Wir quälen uns von den Pritschen, suchen im Dunkeln die Küchenzeile und Gi fragt, gibt es hier eine Toilette?

Natürlich gibt es eine Toilette, antwortet ein junger Mann. Ich hole nur schnell die Taschenlampe, dann zeige ich dir den Weg.

Er zeigt Gi den Weg. Ich tappe hinterher. Wir tappeln um die Pritschenbude.

Bleib genau hinter mir, sagt der Mann zu Gi. Plötzlich bleibt er stehen. Der Lampen- Lichtkreisel beleuchtet ein Stückchen Wiese.

Wir sind da. Kannst beginnen!

Was beginnen, fragt Gi.

Das ist die Toilette. Ich helfe nur beim leuchten, murmelt der Leuchter.

Jetzt kann man lachen, explodieren, weinen oder ärgerlich sein. Gi selbst war damals nur irgendwie innerlich zerstört. Eine Welt war da kurz für sie zusammengebrochen.

Den Leuchter habe ich weggeschickt. Die Taschenlampe habe ich natürlich übernommen, diskret abgeschaltet und erst auf dem Rückweg, wegen der hochgradigen Tretminengefahr, reaktiviert.

Erst Tage später wurde uns bewusst, der Leuchter war kein Spanner. Er war nur hilfsbereit. Es ist sein Job. Er leuchtet allen Wiesen-Toiletten-Bedürftigen der Raststätte durch die Nacht.

 

Was wir uns jedenfalls während dieser Pritschenerinnerung schwören, diesmal werden wir nicht auf Pritschen übernachten. Garantiert! Diesmal sind wir ja durch unsere Kampfmaschine weit flexibler.  

Als wir vom Platz der Pritschen- Erinnerung starten wollen, zeigt eine Inderhand aufs Hinterrad. Die Inder haben ihre Augen wirklich überall. Es ist platt. 

Es ist platt
Es ist platt

Nach all dem Ärger bisher, nun auch noch ein Platten. Doch Hilfe gibt es nur wenige Meter weiter. Auch wenn es noch heute, an den einfachen, dafür aber sehr preiswerten Raststätten, meist immer noch keine Toiletten gibt, gibt es jedoch meistens einen Schuppen für platte Schläuche. 

Somit ist das Hinterrad recht schnell ausgebaut. Ich stehe nur dabei und beobachte die flotte Arbeit des sympathischen Lochfinders. Er zeigt mir wenig später stolz den geflickten Schlauch. Zur Sicherheit taucht er ihn erneut ins Wasserfass. Kein Bläschen ist mehr zu sehen.

Kein Bläschen mehr!
Kein Bläschen mehr!

Da er sein Handwerk versteht, zeigt er mir auch, dass der Schlauch schon arg abgenutzt ist, sehr dünne Stellen vom Abrieb hat. Um den nächsten Platten lange hinauszuschieben, schneidet er einen seiner alten Schläuche auf, platziert diesen zwischen dem Reifen und geflickten Schlauch und versucht mir dabei zu erklären, dies ist in Indien ganz normal.

 

Am späten Nachmittag treffen wir in Jaipur ein. Als Pink City wird die Stadt liebevoll in allen Reiseführern beschrieben.

Von Pink sehe ich nichts, denn es regnet erneut. Zwischen all den Regentropfen schiebt sich eine Blechlawine in die Innenstadt. Knapp 4 Millionen Einwohner beherbergt die Stadt. Mir dröhnt der Schädel von den Abgasen, vom unendlich erscheinenden Gehupe und vom Kampf um jeden Zentimeter Platz auf den löchrigen Straßen.

Erst am Abend wird mir bewusst, nur 260 Kilometer in 2 Tagen ist die fette Ausbeute. Geschuldet ist dies den Reperatureinlagen und dem gewöhnungsbedürftigem Verkehr. Egal, wir haben ja Zeit. Natürlich ist der Wunsch unendlich groß, dass die Reparaturen uns nicht täglich begleiten werden, denn die Indienberichte sollen ja keine Reparaturanleitung für eine Royal Enfield werden.

Zusammenfassend muss ich aber schreiben, auch der zweite Bericht klingt nicht unbedingt nach optimalen Indienstart.

Wir überlegen deshalb recht lange, ob wir denn irgendwas falsch gemacht haben? Da erhellt plötzlich einer von Gis Geistesblitzen unsere Bleibe in Jaipur.

Lass es uns tun, sagt Gi mehrfach. Ich glaube es ist wichtig!

Am nächsten Morgen, noch bevor wir die Farbe Pink in der Pink City suchen, besuchen wir einen Sadhu. Es scheint sogar die Sonne für kurze Zeit. Dies kann nur ein gutes Omen sein! Da Sadhus (Asketen) als erleuchtete Persönlichkeiten, Freund, Berater und Helfer in allen Lebenslagen sein können, setzen wir alles auf eine Karte. Kampfmaschine hat zwar ihren Namen, doch so richtig Kampfmaschinengesegnet wurde sie ja nicht. Wir holen es einfach nach, kaufen dafür ein Blumengebinde - welches wir turnusmäßig auswechseln werden - berappen den Sadhulohn und hoffen dabei, der Sadhu versteht  sein Handwerk.

Er hilft
Er hilft

Alles passt. Kampfmaschine ist gesegnet, sogar mit Blumengebinde.

Alles passt
Alles passt

Kilometerstand: 260 km                                                     Stand: Anfang September 2015

 

Teil 3 ist oben rechts einsehbar oder einfach Link folgen: Teil 3

Unsere Bücher

Buch - Gestohlene Freiheit

Gestohlene Freiheit - Unsere Zeit im  türkischen Gefängnis -
Gestohlene Freiheit - Unsere Zeit im türkischen Gefängnis -

Buch - Grenzenlos

Grenzenlos  -  Mit dem Fahrrad 4 Jahre um die Welt
Grenzenlos - Mit dem Fahrrad 4 Jahre um die Welt

Buch - Abgelatscht

Lanzeitwanderung: 5740 km durch 11 Länder
Lanzeitwanderung: 5740 km durch 11 Länder
Mit Wägelchen 11 Länder - 5.740 km
Mit Wägelchen 11 Länder - 5.740 km
Oman Fischer
Oman Fischer
Oman/Jemen Leeres Viertel
Oman/Jemen Leeres Viertel
Tempelbaumblüten
Tempelbaumblüten
Afrika - Strahlende Kinderaugen
Afrika - Strahlende Kinderaugen
Indien Taj Mahal
Indien Taj Mahal
Iran
Iran
Mit der Enfield durch Indien
Mit der Enfield durch Indien
Mein Steg, mein Strand, mein Meer
Mein Steg, mein Strand, mein Meer
Kurdische Lebenslinien - Iran
Kurdische Lebenslinien - Iran
Mondsichelstürmer
Mondsichelstürmer
Spiegelung
Spiegelung
Die Sonnenfängerin
Die Sonnenfängerin
Wanderung Neuseeland
Wanderung Neuseeland
Beim Straßenzahnarzt in Indien
Beim Straßenzahnarzt in Indien
Kappadokien
Kappadokien
"Leeres Viertel"
"Leeres Viertel"
Hahn im Korb - Oman
Hahn im Korb - Oman
Neuseeland
Neuseeland
Australien
Australien
Indien
Indien
Bayrischer Wald
Bayrischer Wald
Weg in den Nebel
Weg in den Nebel
Ohren sauber? Sri Lanka 2017
Ohren sauber? Sri Lanka 2017
Salalah - Oman
Salalah - Oman
Traumstrand SL
Traumstrand SL
Im "Leeren Viertel"
Im "Leeren Viertel"
Hampi - Indien
Hampi - Indien
Motivsuche - Griechenland
Motivsuche - Griechenland
Voll beladen - Türkei
Voll beladen - Türkei
Bosnien
Bosnien
Katarapass Griechenland
Katarapass Griechenland