Äthiopien Teil 1

Im Land des Kaffees, der Kirchen, der Schuhe, der Märkte und ...

Kaffee, eine meiner Leidenschaften :-)
Kaffee, eine meiner Leidenschaften :-)

Äthiopien ist Kaffeeland!!! Schon diese leckere Versuchung zwingt uns, besonders mich als stetigen Kaffeeschlürfer, dieses absolut interessante Land erneut zu bereisen. Während unserer Weltradeltour waren wir dort für 2 Monate unterwegs. Es wird oft behauptet, wer Indien und Äthiopien beradelt hat, kann auch durch alle anderen Länder radeln. Er ist gerüstet, vorbereitet. Und nichts wird den Radler bremsen, abschrecken oder verzweifeln lassen. Da ist was dran, denn beide Länder sind für ihre Widersprüche und auch Armut bekannt.

 

Äthiopien ist kein einfaches Reiseland. Natürlich ist dabei auch entscheidend, wie man unterwegs ist. Mir ist immer wichtig, dass ich andere Reiselustige nicht abschrecken möchte ein Land zu besuchen, denn jedes Land hat es verdient besucht zu werden. Umso einfacher man aber unterwegs ist, umso intensiver wird man in der Regel ein Land, seine Menschen, seine Schönheiten, auch seine Armut, seine Rustikalität und Widersprüche erfahren, erleben können. 

Schon der Flug vom Oman nach Äthiopien ist für uns kein normaler Linienflug, denn im ausgebuchten Flieger sitzen über 95 Prozent Frauen. Man staune weiter, denn jede darf bis 40 kg Gepäck beim Check-in aufs Band wuchten. Die Frauen sind Gastarbeiterinnen auf dem Rückflug in ihre Heimat. Sie sind aufgekratzt, freuen sich nach vielen Monaten endlich ihre Familien zu sehen. Der Flug ist somit nicht langweilig. Sehr schnell sind wir nämlich irgendwie seelenverwandt, reden in Englisch und Arabisch über ihr Gastarbeiterland und natürlich auch über ihr Heimatland. Sie erzählen ihre Geschichte. Wir erzählen unsere Geschichte. Und dabei betonen wir, wir mögen Äthiopien, denn Äthiopien ist immer für Überraschungen gut.

Warum sind keine äthiopischen Männer an Bord, möchte ich wissen. Die Frauen lachen.

Äthiopische Männer sind schlechte Kindermädchen, sind schlechte Kassiererinnen, sind schlechte Haushälterinnen, sind nicht so belastbar, nicht so mutig, nicht so neugierig und, und, und …

Ja, sage ich. Männer sind halt weltweit nur Männer. Die Frauen lachen noch mehr.

3 von den Frauen können besonders laut lachen. Die drei sind sehr stark geschminkt, sind anders gekleidet, tragen auch kein Kopftuch wie ihre Landsmännerinnen. Im Oman gibt es, wenn auch sehr, sehr versteckt, eine Rotlichtszene, geht es mir durch den Kopf.

Was macht ihr in Äthiopien, wollen die Frauen wissen. Vier Wochen wollen wir mit öffentlichen Verkehrsmitteln durchs Land reisen. Orte, welche wir von unserer Radeltour kennen, wollen wir erneut besuchen. Und dabei wird interessant sein, wie hat sich euer Land verändert?

 

Lasst euch überraschen, sagt eine der Frauen, und fügt stolz hinzu, in Addis Abeba gibt es jetzt eine Hochbahn.

Immer lächeln
Immer lächeln
Pellkartoffeln - Gis Lieblingsgericht
Pellkartoffeln - Gis Lieblingsgericht

Die Hochbahn gibt es wirklich. Wir benutzen sie aber nicht. Auf der Suche nach einem Zimmer, laufen wir durch die große Stadt, fühlen uns dabei fast sofort heimisch in der 5 Millionenstadt. Wir merken sehr schnell einen Unterschied zum Oman. Beim tragen unser Rucksäcke fällt uns die Atmung schwer. Addis liegt zwischen 1800 bis 2500 Höhenmetern über dem Meeresspiegel. Sie ist die dritthöchst gelegene Hauptstadt der Welt.

Um genug Anfangs- Luft zu bekommen, und um unseren Hunger zu stillen, setzen wir uns in eines der unzählig vielen Freiluft- Restaurants.

 

Gi mag zu gerne Pellkartoffeln. Also bestellt sie für uns eine Portion gewürzte Pellkartoffeln und Tee. Ich bin kein Pellkartoffel- Freund, doch es wird für unsere Addis- Zeit unser Lieblingsrestaurant. Dies liegt nicht nur an den Kartoffeln. Die sympathische Freiluft- Resto- Chefin ist ein weiterer Grund. Sie spricht Arabisch, war in Saudi Arabien als Gastarbeiterin und hat sich vom angesparten Geld ihren Traum vom eigenen Geschäft erfüllt. Solche oder ähnliche Gastarbeitergeschichten werden wir noch oft hören. Es sind zumeist Frauengeschichten, Geschichten welche daherkommen mit viel Stolz, Lachen und leuchtenden Augen.

Traum erfüllt - eigenes Freiluftresto
Traum erfüllt - eigenes Freiluftresto

Gi erkundigt sich bei unserer Kartoffelprinzessin nach den aktuellen Preisen. Was kostet Zucker, Brot, Wasser und was kosten Kleider? Nach den Kleidern reden die zwei von Schuhen.

Und bei dem fraulichen Fach- Schuhgespräch - ich habe ja nun Zeit um die Gegend zu beobachten - fällt mir auf, es hat sich neben der Hochbahn auch weiteres geändert in Addis.

Und diese Änderung betrifft genau den wichtigen Stichpunkt Schuhe, denn Schuhe zu besitzen war noch vor einigen Jahren für viele Äthiopier purer Luxus. Cirka 50 Prozent der Bevölkerung hatte keine Schuhe!

 

Ich schaue den Menschen auf die Füße. In der Hauptstadt hat eigentlich nun jeder Schuhe an den Füßen. Auf dem Markt nebenan, und auf den Märkten im ganzen Land, stapeln sich die Schuhe. Sie sind aus Plastik und stammen aus China.

Endlich genug bezahlbare Schuhe
Endlich genug bezahlbare Schuhe

Sie sind relativ billig, kosten umgerechnet knapp einen Euro und finden reißenden Absatz. Zum Glück auch, denn mit dem Schuhproblem ging und geht noch immer in Äthiopien ein weiteres Problem einher. Vor wenigen Jahren saßen in den Straßen von Addis noch viele Leprakranke. Lepra ist eine Infektionskrankheit. Mangelnde Hygiene ist dabei die treibende Kraft für diese fürchterliche Krankheit. Wenn man ständig barfuß unterwegs ist, dabei die Körperhygiene arg vernachlässigt, ist die Wahrscheinlichkeit sich die Krankheit einzufangen, nicht unbedingt gering. Natürlich liegt es nicht nur an fehlenden Schuhen, doch ohne Schuhe und zudem ohne Hygiene ist die Wahrscheinlichkeit weit höher angesiedelt.

Und natürlich bedeutet es nicht, da nun keine Leprakranken mehr in den Straßen von Addis sichtbar sind, dass es diese Krankheit nicht mehr in Äthiopien gibt.

Ich denke, die Leprakranken dürfen da nicht mehr sitzen. Die meisten haben durch Betteln versucht irgendwie zu überleben. Sie passten der Obrigkeit einfach nicht mehr ins Stadtbild. Eigentlich kann ich nur hoffen, sie sitzen jetzt dort wo ihnen auch geholfen werden kann, denn Lepra ist durchaus heilbar.

Für uns selbst, ist durch das ,,Wegräumen‘‘ der Leprakranken, Addis nicht attraktiver geworden. Die Stadt ist nicht unbedingt als Schönheit zu bezeichnen. Was ich aber als schön empfinde, endlich haben fast alle Äthiopier eigene Schuhe.

 

Nach einigen Tagen Pellkartoffeln und genügend Luftzufuhr wollen wir mit öffentlichen Verkehrsmitteln in den Norden. Wir freuen uns auf die Berge. Wir freuen uns auf Lalibela.

Herrliche Bergwelt
Herrliche Bergwelt
Geordnet voll
Geordnet voll

Bis Lalibela sind es nur um die 350 Kilometer Luftlinie. Wir wissen aber, es wird dauern, denn die Straßen sind schlecht, die Busse meist sehr rustikal und bis Lalibela lohnt außerdem so mancher Zwischenstopp.

 

Einen Zwischenstopp genießen wir in Bati. Von der Hauptstraße sind es nur 36 Kilometer bis Bati. Doch diese 36 Kilometer haben es in sich. Die Straße ist eine fürchterliche Piste. In der Nacht ist zudem ein Hang ins Rutschen gekommen. Keine Seltenheit hier in der Gegend, denn die Berge stürzen regelrecht bis runter ins Danakil- Tiefland, sind somit auch die natürliche Wetterscheide und der relativ viele Regen sorgt einfach für so manchen Erdrutsch.

Es wird dauern - nicht nur wegen Erdrutsch
Es wird dauern - nicht nur wegen Erdrutsch
Afar Mädchen - Markt in Bati
Afar Mädchen - Markt in Bati

Drei Stunden hoppeln wir bis Bati. Es lohnt sich aber, denn immer Montags ist hier einer der interessantesten Märkte von ganz Äthiopien. Tausende Bewohner vom Tiefland und den Bergen treffen sich sozusagen auf halber Höhe, verkaufen oder tauschen ihre Waren, erzählen sich die neusten Nachrichten, feilschen unerbittlich um die Preise. Manche Händler sind bis zum Marktplatz 3 Tage unterwegs. Die meisten der so wichtigen Sachen werden noch immer mit Kamelen zum Markt transportiert. 

Kamele sind noch wichtig
Kamele sind noch wichtig

Alles was man braucht, glaubt zu brauchen oder was man nicht braucht, gibt es zu erhandeln. Salz, Zucker, Ziegen, Plastikeimer, Gemüse, Obst, falsche Haare, Schmuck, Kondome und, und …

 

Und natürlich gibt es auch Schuhe, sogar Schuhe der ganz besonderen Art. Äthiopien ist aus unterschiedlichsten Gründen ein armes Land. Wer sich die chinesischen Plastikschuhe nicht leisten kann, kauft sich Gummilatschen für umgerechnet 50 Eurocent. Ja, die Äthiopier sind, oftmals aus der Not geboren, sehr findige Menschen, denn manche von ihnen basteln sogar aus alten Autoreifen die so wichtigen Schuhe.

Schuhe aus Autoreifen
Schuhe aus Autoreifen

Gi gönnt sich neben ihren geliebten Pellkartoffeln auch ein paar Latschen aus chinesischer Fertigung. Das dauert, denn die Größe soll natürlich stimmen, und noch wichtiger, die Farbe soll, muss stimmen. Grüne müssen es unbedingt sein. Diese findet sie erst am Rand des Marktes, da wo die reicheren Händler wohnen, ihr Geschäft haben.

Grün müssen sie sein
Grün müssen sie sein
Einer von mindestens 200
Einer von mindestens 200

Tage später trudeln wir in Lalibela ein. Lalibela ist bekannt für seine Felsenkirchen. Der Name Felsenkirchen lässt ver-muten, dies muss was ganz Besonderes sein. Und so ist es auch, denn die vielen Kirchen (erbaut 12./13. Jh.) sind in der Regel ein in den Fels gehauenes Labyrinth, oft mit unterirdischen Gängen und mittelalterlich anmutenden Priestern davor, welche Stolz ihr Kreuz tragen und immer - zumindest hatten wir den Eindruck - eine Spende erwarten.

 

Natürlich werde ich jetzt nicht alle Kirchen und die davor stehenden Priester aufzählen, denn in und um Lalibela soll es um die 200 Kirchen und somit mindestens 200 von davor stehenden Priestern geben. In Lalibela gibt es aber 2 größere Gruppen von Felsenkirchen. Und jede sollte man sich wirklich anschauen. Lohnt sich echt!

Lohnt sich echt
Lohnt sich echt

Eine der schönsten Einzelkirchen ist die Bete Gyorgis. Sie befindet sich im Ort Lalibela, kann also auch von Nichtwanderern sehr leicht erlaufen werden. Und dies sollten sie unbedingt tun, denn man erhält einen prima Einblick von all der genialen Schaffenskraft.  

Bete Gyorgis
Bete Gyorgis

Diese Bete Gyorgis ist eine Felsenkirche, welche man als richtiges Gebäude im Fels bezeichnen kann. Denn sie wurde nicht nur in den Fels getrieben. Der Kreuz- Gebäude- Felsenblock wurde auch noch vom Fels freigestellt. Man kann sich unschwer vorstellen, wie lange da mühsam in und um den Fels freigemeißelt wurde. Die gehämmerte Tiefe beträgt gigantische 12 Meißel - Meter. Hut ab vor den Meißlern!

 

Wir bleiben einige Tage in Lalibela. Natürlich wegen der Kirchen, aber auch wegen der Landschaft, denn die ganze Gegend ist ein Wanderparadies. Gi soll sich ja auch nicht umsonst ihre ``Grünen`` gekauft haben.

Wanderlandschaft im Abendlicht
Wanderlandschaft im Abendlicht
8 Personenhaus
8 Personenhaus

Lalibela liegt auf ungefähr 2500 Höhenmetern. Spielerisch verteilen sich die Gehöfte an den Hängen des Lasta- Gebirges. Die größte Erhebung beträgt immerhin 4180 Meter. Wir schaffen es zumindest bis auf ca. 3200 Höhenmeter. Es sind Tageswander-ungen, welche uns die Schönheit der Berge nahe bringen.

Wir haben nie einen richtigen Plan, laufen einfach den Straßen entlang, biegen auf unbefestigte Wege ab oder folgen den Einheimischen auf ihren Trampelpfaden. Trampelpfade gibt es überall. Äthiopien ist ein sehr dicht bevölkertes Land. Für mich ist es das Land der Läufer, denn egal wo man auch ist, ständig sieht man laufende Menschen. Oft sind sie mit ihren Eseln unterwegs. Sie laufen ins nächste Dorf, laufen zu ihren Äckern, in die Schule, ins Krankenhaus oder besuchen Verwandte. Die Entfernungen sind nie kurz. Das Leben der Äthiopier ist hart.

Für uns ist es nicht hart, denken wir. Wir sind ja zum Vergnügen hier, wollen nur sehen, begreifen, auch lernen und genießen. Das Genießen, das Lernen, das Verstehen, das Begreifen und das Vergnügen ist oft nicht einfach, manchmal gar unmöglich, merken wir sehr schnell, denn Armut ist an jeder Ecke spürbar, oft sichtbar, manchmal nur zu erahnen oder zu riechen.

 

Trotz ihrer Armut sind die meisten Menschen sehr stolze Menschen. Ein junger Mann lädt uns in sein Haus ein.

Es gibt Kaffee
Es gibt Kaffee

Acht Menschen leben im Haus. Im Untergeschoss ist der Stall für die Kuh, für den Esel und das Federvieh. Das Obergeschoss ist nur ein einziger Raum. Der ca. 15 Quadratmeter- Lehmboden- Raum ist der Schlafraum für alle, gleichzeitig auch die Küche, das Wohnzimmer und das Spielzimmer für die Kinder. Schränke gibt es nicht. Warum auch? Sie besitzen kaum Wechselkleidung, sie haben keine Bücher, sie haben keine Porzellanfiguren, keine Ordner, keine Kamera, keinen Computer, keine Lampen, keine Handtücher, keine Dusche, keine Bettwäsche, kein Mobile, kein Sofa, keinen Kühlschrank, keinen Fernseher, keine Stühle, keinen Tisch, keinen … Und sie haben keinen Strom.

Sie haben einige selbst geflochtene Körbe für Nahrungsmittel, einige mit Stroh gefüllte Unterlagen, etliche gegerbte Kuhhäute zum Schlafen, einige dünne Decken, einige verklumpte Kissen, wenige Ton- oder Plastikgefäße, einen großen Tonkrug für Wasser, einen Strohbesen, 5 Tassen, zwei Messer, einige Löffel, ein Tablett und weitere Kleinigkeiten. Und sie haben die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Strom wünschen sie sich sehnlichst. Es würde viel erleichtern, sagen sie.

Der angebotene Kaffee schmeckt bitter. Sie haben keinen Zucker.

Gerne hätten sie Strom
Gerne hätten sie Strom

Auf dem Rückweg, bestaunen wir am Ortsrand von Lalibela eine Getreidemühle. Sie passt irgendwie zum Acht- Personenhaus. Es ist eine andere Welt, eine Welt die uns eigentlich fremd ist.

Und doch bin ich glücklich
Und doch bin ich glücklich

Und doch bin ich glücklich über die Zeitmaschinen- Zusammenkunft, denn der Raum, die Menschen, das Licht, die Maschinen und die staubige Luft, wirken wie ein Gemälde aus längst vergangener Zeit auf mich. Nur das laute Geratter der Maschinen holt mich zurück.

 

 

Bis zum nächsten Bericht,

 

 

LG, Wi + Gi                                                              Stand: Mitte März 2016

Buch - Abgelatscht

Abgelatscht - 5740 Wanderkilometer durch 11 Länder - Wi + Gi Hofmann
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Spiegelung
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Kappadokien
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"Leeres Viertel"
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Hahn im Korb - Oman
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Neuseeland
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Australien
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Indien
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Bayrischer Wald
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Weg in den Nebel
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